CBD und Angstzustände: das Wichtigste auf einen Blick

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  • Studien deuten an: CBD hat das Potenzial, Angst vor sozialen Situationen und Vorträgen zu senken
  • Die Benutzung von CBD kann die Wahrnehmungen von verschiedenen Angstzuständen lindern

CBD hilft dabei, Angstzustände zu lindern und Angstempfinden zu senken

Angstzustände sind ein ernsthaftes Problem
Angstzustände schränken Betroffene erheblich ein
Angstzustände schränken Betroffene erheblich ein

Eine der Hauptgründe für den Konsum von CBD-Produkten ist die stimmungsaufhellende und angstlösende Wirkung, die sowohl von Nutzern als auch durch Studien bereits mehrfach bestätigt wurden.

Menschen, die unter Angstzuständen leiden, sind in vielen alltäglichen Situationen erheblich eingeschränkt und müssen mit ernsthaften Einschränkungen im sozialen Miteinander rechnen. Laut der World Health Organisation (WHO) zählen Angststörungen zu einem der am häufigsten auftretenden mentalen Probleme und belasten dadurch einen großen Teil der Bevölkerung in allen Ländern. Hierzu zählen unter anderem soziale Angststörungen, also Angstzustände, die durch soziale Situationen hervorgerufen werden und den Betroffenen in eine Art der Panik versetzen. Schweißausbrüche, Krämpfe, Atemnot und Herzrasen werden dadurch hervorgerufen, und führen dazu, dass Betroffene bereits im Voraus versuchen, soziale Situationen zu vermeiden und sich sozial zu isolieren. Je nach der Ausprägung können Angststörungen Menschen in ihrem Alltag erheblich behindern und lähmen. Laut einem Bericht der Welt gibt es alleine in Deutschland etwa 10 Millionen Menschen, die unter Angstzuständen leiden. 

CBD besitzt laut Studien angstlösende Eigenschaften

CBD kann Nutzern dabei helfen, Angstzustände oder Angstgefühle zu lindern und zu verbessern.

Viele Menschen empfinden beispielsweise große Angst vor öffentlichen Auftritten und Reden, und verfallen im Vorhinein sowie während der Rede in panische Nervosität und Unwohlsein. Eine Studie hat festgestellt, dass die Einnahme von CBD genau diese Probleme bekämpft, da CBD in den Betroffenen “Angstgefühle, kognitive Beeinträchtigungen und Unwohlsein während des öffentlichen Vortrages signifikant reduziert. Somit hat die Einnahme von CBD den Effekt gehabt, die Angst vor dem öffentlichen Reden zu senken und die Leistung der Teilnehmer dadurch zu verbessern.

So haben Wissenschaftler in einer anderen Studie ebenfalls untersucht, welchen Effekt die Einnahme von CBD auf Menschen mit sozialer Angststörung hat. Zwei Gruppen mit sozialer Angststörung wurden hierbei verglichen. In einem ersten Test erhielt die erste Gruppe CBD, während die zweite Gruppe einen Placebo erhielt. In einem zweiten Test erhielten beide Gruppen jeweils das andere Präparat, und anschließend wurde die Angstwahrnehmung der Beteiligten statistisch verglichen. Auch hier stellten die Forscher fest, dass “CBD mit einer signifikanten reduzierten subjektiven Angstwahrnehmung verbunden war” und dass “CBD Angstzustände reduziert”.

In einer anderen wissenschaftlichen Review über bestehende CBD-Studien haben die Autoren ebenfalls hervorgehoben, dass bestehende Studien die Annahme “unterstützen”, dass “CBD als eine Behandlungsform für generelle Angststörungen, Panikstörungen, soziale Angststörungen” verwendet werden kann.

Das Endocannabinoid-System spielt eine entscheidende Rolle für die Wahrnehmung von Ängsten

Dies hängt anscheinend mit der Art und Weise zusammen, in welcher CBD das menschliche Endocannabinoid-System stimuliert, da dieses “eine zentrale Rolle in der Regulation der Gemütszustände spielt.” Auch hier schließen die Autoren, dass CBD eine neuartige Rolle in der pharmakologischen Behandlung von Angstzuständen zukommen kann.

Dies hängt mit der komplexen Wirkungsweise des Endocannabinoid-Systems zusammen, dem in der Regulierung von Stimmungen und Angstempfindungen eine wichtige Stellung eingeräumt werden. Besonders der CB-1 Rezeptor ist hier im Fokus: Seine Aktivierung kann Ängste sowohl verstärken oder mindern, je nach Art der Aktivierung. CBD scheint hier den CB-1 Rezeptor so zu aktivieren, so dass dadurch Angstzustände gemindert werden

Fazit

Aufgrund der bedeutenden Rolle des Endocannabinoid-Systems in der Wahrnehmung von Angstzuständen scheint Cannabidiol eine wichtige therapeutische Wirkung zu besitzen. Dies wird ebenfalls durch bestehende Studien angedeutet, und kommende Studien werden vorraussichtlich die Effektivität von CBD als angstlösendes Mittel weiter belegen.