CBD und Schmerzempfinden: Das Wichtigste auf einen Blick

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  • Dem Endocannabinoid kommt eine wichtige Rolle in der Wahrnehmung von Schmerzen zu
  • Studien haben festgestellt: Die Einnahme von CBD kann das Empfinden von Schmerzen senken

Kann CBD Schmerzen lindern?

Cannabinoide werden zur Linderung von Schmerzen eingenommen

Cannabinoide werden zur Linderung von Schmerzen eingenommen

Eine Vielzahl an chronischen Krankheiten und regelmäßigen Beschwerden gehen mit dem Auftreten von Schmerzen einher. Das Endocannabinoid-System spielt eine zentrale Rolle in der Wahrnehmung und Behandlung von Schmerzen. Daher ist auch hier das Interesse von Forschern groß, den Einfluss von CBD auf das Schmerzempfinden zu verstehen.

So wird medizinisches Marihuana bereits seit Jahren von einer Mehrheit der Benutzer eingenommen, um eine Linderung von Schmerzen herbeizuführen. Eine Review über mehrere bestehende Studien ist zu dem Schluss gekommen, dass Cannabinoide eine ähnliche Effektivität in der Schmerzlinderung besitzen wie Opiate. Diese Wirkung trifft auf akute Schmerzzustände zu, und soll bei chronischen Schmerzzuständen sogar noch größer sein.

Studien deuten auf schmerzlindernde Eigenschaften von CBD hin

Mehrere Studien haben sich mit der Fragestellung auseinandergesetzt, ob CBD das Schmerzempfinden senken kann. Hierbei wurde die Wirksamkeit von CBD als Schmerzmittel im Zusammenhang mit verschiedenen Krankheitsbildern untersucht.

So hat eine Studie in einem Tiermodel geprüft, inwiefern CBD Einfluss auf die mit einer Chemotherapie verbundenen Schmerzen hat. Diese Schmerzen werden durch das verwendete Arzneimittel Paclitaxel herbeigeführt. Die Autoren haben dabei die Erkenntnis gewonnen, dass CBD gegen die Schmerzen hilft, welche durch die Chemotherapie mit Paclitaxel verursacht worden sind.

Ähnliche Ergebnisse sind auch in einer anderen Studie herausgekommen. Hier hatten sich die Autoren mit dem Einfluss von CBD auf neuropathische und entzündungs-basierte Schmerzen befasst. Sie sind auch hier zu dem Schluss gekommen, dass “die Resultate eine potenzielle therapeutische Nutzung von Cannabidiol in chronischen Schmerzzuständen andeuten”.

In einer weiteren Studie haben die Forscher den Unterschied in der Schmerzempfindung einer Nervenerkrankung erforscht. Verglichen wurden hierbei ein THC/CBD-Präparat mit einem Placebo-Präparat. Es ist dabei herausgekommen, dass das THC/CBD-Präparat bei einer nennenswerten Anzahl der Teilnehmer zu “Verbesserungen in Schmerz, Schlafqualität und der subjektiven Wahrnehmung” geführt hat.

Das gleiche Präparat wurde auch in einer anderen Studie über die Schmerzempfindung von Krebspatienten getestet. Auch hier wurde eine subjektive Verbesserung der Schmerzintensität und des gefühlten stärksten Schmerzes in den Patienten festgestellt.

Fazit

Die bestehenden Studien über die schmerzlindernden Eigenschaften von CBD sind noch sehr limitiert und fokussieren sich auf sehr bestimmte Schmerzerscheinungen. Die Resultate geben jedoch Hoffnung, dass CBD als eine natürliche Substanz das Empfinden von Schmerz hemmen kann. Weitere Studien werden herausfinden müssen, wie stark die schmerzlindernden Eigenschaften von CBD sind und welche Dosierungen für bestimmte Schmerzen optimal wären.